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Die Erstellung von Hohlbohrungen und Sägeschnitten in Baustoffen mit einer Härte wie man sie bei Beton oder Granit vorfindet (Härtegrad 7), wird im professionellen Stil seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts betrieben.
Der vermutlich erste Einsatz eines mit Diamanten bestückten Hohlbohrers sind die über 30 kreisrunden Öffnungen in Basalt, Granit und Diorit (Mohs-Härte 8,5) auf dem Gelände des 4.500 Jahre alten Pyramidentempels des Sahure in Abusir (nahe Gizeh), Ägypten. Hierbei stützt man sich auf die Ausführungen des 1883 erschienen Buchs »The Pyramiden and Temples of Gizeh« des englischen Archäologen Sir Flinders Petrie. Man meint auch, Sägeschnitte auf einem Sarkophag aus Granit gefunden zu haben, was allerdings höchst strittig ist, weil es in Ägypten an natürlichen Diamantenvorkommen fehlt. Folglich waren Diamanten damals sehr knapp und somit wertvoll - vielleicht zu wertvoll, um sie durchs Gestein zu treiben?!
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